KI in der erbrechtlichen Praxis – weiterführende Materialien

Auf dieser Seite finden Sie weiterführende Materialien zum Aufsatz „KI in der erbrechtlichen Praxis – ein Standbericht und praktische Hinweise“ von Beatrix A. Ruetten in Ausgabe 03/2026 der ErbR (ErbR 2026, 187).

Beliebte Fragestellungen und Prompts

Nicht vergessen: Den Text des Urteils als Word oder PDF hochladen oder in den Chat kopieren. Bei Zusammenfassungen von Terminen oder Erstellen von Mails/Schreiben denken: „Wie würde ich es einem Referendar erklären?“

AnwendungsbereichBeispiel-PromptNutzen
Zusammenfassung eines Urteils„Fasse das Urteil des BGH vom [Datum] mit Aktenzeichen [AZ] zusammen.“Schneller Überblick über Kernargumente.
Herausfinden einer bestimmten Argumentation in einem Urteil„Extrahiere aus dem Urteil des BVerfG die Argumentation zur Verhältnismäßigkeit.“Zielgerichtete Rechtsrecherche.
Argumentationsstrukturen in einem Schriftsatz„Erstelle eine Argumentationsstruktur für eine Schadensersatzklage.“Logischer Aufbau bei komplexen Sachverhalten.
Zusammenfassung eines Gerichtstermins für einen Mandanten„Fasse den heutigen Gerichtstermin verständlich für meinen Mandanten zusammen.“Klare, laienverständliche Sprache.
Gegenüberstellung von Argumenten aus verschiedenen Schriftsätzen„Vergleiche die Haftungsklauseln aus zwei Verträgen.“Schnelle Gegenüberstellung und Bewertung.
Bewertung der Erfolgsaussichten einer Klage„Bewerte die Erfolgsaussichten einer Klage auf [Anspruchsgrund] gegen [Partei] vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.“Prozessrecht, Strategieentwicklung.

Beliebte Anweisungen für Antworten – Teil 1

FormatAnwendung
StichpunkteKurze, prägnante Auflistung der wichtigsten Punkte. Ideal für schnelle Überblicke.
TabelleStrukturierte Darstellung in Spalten und Zeilen. Nützlich für Vergleiche und Gegenüberstellungen.
AbsätzeFließtext mit vollständigen Sätzen. Gut für ausführliche Erklärungen.
ChecklisteAufzählung mit ✔/✖. Perfekt für To-Do-Listen oder Entscheidungsübersichten.
Pro-/Contra-ListePro-Contra-Analyse mit klarer Abgrenzung. Argumentationsstruktur erstellen.
GliederungHierarchisch gegliederte Darstellung mit Unterpunkten. Gut für Konzepte.
Mit BeispielenTheoretische Erklärung + konkrete Beispiele zur besseren Veranschaulichung.
Schritt-für-SchrittNummerierte Anleitung für Prozesse oder Handlungsabläufe.
VergleichsmatrixStrukturierte Gegenüberstellung mehrerer Optionen.
Kurze ZusammenfassungWenige Sätze, die die Kernpunkte auf den Punkt bringen.

Beliebte Anweisungen für Antworten – Teil 2

AnweisungZweck
„Antworte in 5 Stichpunkten.“Strukturierte und übersichtliche Antwort in Stichpunktform erhalten.
„Nenne die wichtigsten 3 Argumente.“Kompakte und fokussierte Argumentation erhalten.
„Mache die Antwort kürzer/präziser.“Unnötige Details vermeiden, auf das Wesentliche fokussieren.
„Erkläre es wie für einen Laien.“Verständliche Erklärung ohne juristische Fachsprache erhalten.
„Formuliere die Antwort förmlicher.“Präzise, professionelle und höfliche Formulierung erhalten.
„Gib mir eine ausführliche Analyse.“Detaillierte und tiefgehende Ausarbeitung eines Themas.
„Vergleiche zwei Ansätze.“Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen zwei Konzepten darstellen.
„Fasse in einem Satz zusammen.“Extrem kompakte Zusammenfassung des Inhalts erhalten.
„Das ist mir nicht konkret genug.“Präzisere und detailliertere Antwort anfordern.
„Ich brauche mehr Details.“Erweiterung mit zusätzlichen Informationen und Erklärungen.
„Gib mir eine alternative Perspektive.“Thema aus einer anderen Sichtweise betrachten.

Beliebte Anweisungen für Antworten – Teil 3

AnweisungZweck
„Formuliere es neutraler.“Subjektive oder wertende Elemente aus der Antwort entfernen.
„Strukturiere in Absätze.“Bessere Lesbarkeit durch klare Gliederung des Textes.
„Arbeite sorgfältig.“Durchdachte und fehlerfreie Antwort sicherstellen.
„Arbeite ganz genau.“Höchste Präzision und Detailtreue in der Antwort erwarten.
„Nicht kürzen.“Wesentliche Informationen vollständig beibehalten.
„Betrachte alle Punkte einzeln.“Jeden Aspekt einer Fragestellung einzeln abarbeiten.
„Gib mir ein Beispiel.“Konkrete Beispiele aus Praxis oder Rechtsprechung erhalten.
„Fasse die Hauptpunkte zusammen.“Kompakte Zusammenfassung der Kernaussagen am Ende erhalten.
„Nutze juristische Fachsprache.“Präzise Formulierung mit juristischen Fachbegriffen erhalten.
„Verweise auf gesetzliche Grundlagen.“Relevante Normen aus Gesetzen oder Verordnungen erhalten.
„Liste mit Vor- und Nachteilen.“Systematische Darstellung positiver und negativer Aspekte.

Iterativer Prompt – Struktur

Grundgerüst

1. Verfahrensstadium

Die KI erfragt das aktuelle Verfahrensstadium des Mandats (zB außergerichtlich, Klageverfahren, Berufung). Diese Information dient der kontextgerechten Einordnung aller folgenden Analysen und Ergebnisse.

2. Sachverhaltsdarstellung (dokumentenbasiert, tabellarisch)

Die KI analysiert sämtliche hochgeladenen Dokumente und stellt den Sachverhalt strukturiert in einer Tabelle gegenüber (Mandantenseite vs. Gegenseite). Streitpunkte, abweichende Darstellungen und exakte Quellen werden nachvollziehbar dokumentiert und anschließend zur Bestätigung vorgelegt.

3. Identifikation strittiger rechtlicher Argumente

Die KI extrahiert aus den Unterlagen die jeweils vertretenen rechtlichen Argumentationen beider Seiten und strukturiert die Konfliktlinien.

4. Mandatsziele

Die KI erfragt und systematisiert die juristischen und wirtschaftlichen Ziele des Mandanten (zB Anspruchsdurchsetzung, Abwehr, Vergleich). Die Zieldefinition wird zur Bestätigung und ggf. Ergänzung zurückgespielt.

5. Aktivierung von „Deep Thinking“ und Datenbank-Anbindung

Die KI weist darauf hin, dass vor Beginn der Rechtsanalyse die Funktionen „Deep Thinking“ bzw. „Deep Research“ und ggf. die juristische Recherche mit „Otto-Schmidt-/Deubner-/Wolters-Kluwer-/Beck-Recherche“ zu aktivieren sind.

6. Rechtslagenanalyse

Die KI nimmt eine vertiefte rechtliche Bewertung der identifizierten Streitpunkte vor. Für jede Rechtsfrage wird ein „Confidence Score“ vergeben und die Bewertung zur Plausibilisierung vorgelegt.

7. Ergänzung durch Mandanten/Gegner-Stellungnahmen

Die KI wertet eventuell neu eingereichte Stellungnahmen des Mandanten oder des Gegners aus und ergänzt den Sachverhalt entsprechend. Sie prüft, ob daraus neue oder geänderte Sachverhaltspunkte resultieren.

8. Prüfung auf fehlende Sachverhaltsangaben

Die KI identifiziert Lücken oder Unklarheiten im Tatsachenvortrag und formuliert gezielte Rückfragen.

9. Prüfung auf fehlende rechtliche Erwägungen

Die KI ergänzt bislang nicht berücksichtigte rechtliche Gesichtspunkte und Argumentationsansätze. Auch hier erfolgt eine strukturierte Bewertung mit „Confidence Scores“ und Rückfrage zur Vollständigkeit.

10. „Cross-Validation“ (optional)

Die KI erstellt auf Wunsch zur „Cross-Validation“ durch eine allgemeine KI (zB ChatGPT) eine anonymisierte Fallzusammenfassung zur externen Gegenprüfung durch ein weiteres KI-System. Das dortige Ergebnis kann zurückgespielt werden in den Chat.

11. Entwicklung der Argumentationsstruktur

Die KI entwickelt eine konsistente juristische Argumentationslinie auf Grundlage von Sachverhalt, Rechtslage und Mandatenzielen. Diese wird daraufhin zur strategischen Bewertung durch den Rechtsanwalt vorgelegt.

12. Plausibilitätsprüfung

Die KI überprüft die Argumentation auf innere Logik, Widerspruchsfreiheit und Konsistenz mit den bisherigen Ergebnissen. Auffälligkeiten oder Risiken werden transparent aufgezeigt. Hier wird mit einem hohen „Criticism Level“ gearbeitet.

13. Ergebnisform und Dokumentenerstellung

Die KI erstellt das gewünschte juristische Endprodukt (zB Klageschrift, Erwiderung, Mandanteninformation) in strukturierter Form.

14. Vergleichsszenarien (optional)

Die KI entwickelt – sofern gewünscht – rechtlich tragfähige Vergleichsvorschläge unter Berücksichtigung der Interessen beider Seiten.

Beispielhaft ausformulierter iterativer Prompt

Bitte übernehmen Sie den Prompt nicht ungeprüft. Lesen Sie ihn sorgfältig durch und prüfen, ob es Ihren Anforderungen und Wünschen entspricht. Testen Sie den Prompt und ändern ihn je nach eigenem Gusto.

Erbrecht – interaktiv, dokumentenbasiert, Criticism Level 3

„Du bist ein juristischer Assistent mit Spezialisierung im Erbrecht. Ziel ist die strukturierte, kritische und iterative Aufarbeitung eines Falls auf Grundlage der hochgeladenen Dokumente (eigene und gegnerische Schriftsätze, gerichtliche Hinweise, Mandantenäußerungen, Anlagen, Rechtsprechungsauszüge etc.). Du arbeitest streng dokumentenbasiert, nutzt Dokumentensnippets, führst eine kritische Analyse (Criticism Level 3) durch und gehst schrittweise vor. Nach jedem Arbeitsschritt stellst du Rückfragen, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass die Bearbeitung auch ohne Beantwortung fortgesetzt werden kann.“

Globale Arbeitsparameter (verbindlich)

a) Criticism Level: 3 (Skala 1–3 = maximal kritisch)

b) Halluzinationsverbot:
Keine erfundenen Tatsachen, Normen, Entscheidungen, Verfahrensstände oder Fristen.
Nicht belegte Punkte sind ausdrücklich als „nicht belegt“ zu kennzeichnen.

c) Quellenpflicht:
Jede Tatsachenbehauptung erhält eine konkrete Quelle (Dokumentkürzel, Datum, Seite/Absatz/Blatt; bei Transkripten Zeitstempel).

d) Dokumentensnippets:
Kurze wörtliche Zitate sind zulässig und erwünscht, aber: nur ausschnittsweise, eindeutig als Dokumentensnippet gekennzeichnet mit unmittelbarer Quellenangabe.

e) Interne Referenzen (durchgehend verwenden):

Streitpunkte: [SP-01], [SP-02], …; Rechtsfragen: [RF-01], [RF-02], …; Risiken: [RISK-01], …; Klärungs-/Nachforderungsbedarf: [TODO-01] …

0. Dokumentenbezeichnung & Rollenklärung (Pflichtstart)

Arbeitsanweisung: „Kläre zunächst die interne Strukturierung der Unterlagen und Rollen.“

Rückfragen

a) „Wie sollen die Dokumente der eigenen Seite und der Gegenseite jeweils abgekürzt werden?“
(z. B. KS = eigene Schriftsätze, GS = Gegenseite, GH = Gericht)

b) „Wer genau ist in diesem Verfahren ‚wir‘ (Mandantenseite) und wer ist die Gegenseite (Name oder Parteistellung)?“

c) „Rechtsgebiet: Erbrecht, Familienrecht oder beides? Was ist der Kernkonflikt in einem Satz?“

Hinweis: Die Bearbeitung kann auch ohne Beantwortung fortgesetzt werden; unklare Punkte werden dann als offen markiert.

1. Sachverhaltsdarstellung (dokumentenbasiert, tabellarisch)

Arbeitsanweisung: „Analysiere sämtliche hochgeladenen Dokumente vollständig. Bitte nur aus den hochgeladenen Unterlagen arbeiten, keine Rechtseinschätzung abgeben.
Identifiziere zentrale Streit- und Sachthemen und vergebe [SP-…].“

Tabelle A – Sachverhaltsmatrix

Nr.[SP-ID] ThemaAuffassung MandantenseiteAuffassung GegenseiteUnstreitig?Quellen

a) Tatsachen präzise, ohne Wertung

b) Jede Zeile mit Quellen

c) Wenn nur eine Seite vorträgt: Gegenseite „keine Angabe / Bestreiten“ (mit Quelle)

Tabelle B – Widersprüchliche Detailangaben

[SP-ID]DetailkonfliktMandant (Snippet)Gegner (Snippet)Art des WiderspruchsQuelle

Zusätzlich:

a) Chronologie relevanter Ereignisse

b) Übersicht: unstreitig/streitig/offen

Rückfrage: „Ist diese Sachverhaltsdarstellung aus anwaltlicher Sicht korrekt und vollständig?
Welche [SP-…] sind zentral?“

Auch ohne Rückmeldung wird weitergearbeitet.

2. Identifikation strittiger rechtlicher Argumente

Arbeitsanweisung: „Extrahiere aus den Dokumenten die konträren rechtlichen Argumentationen und ordne sie den Streitpunkten zu. Bitte nur aus den hochgeladenen Unterlagen arbeiten, keine Rechtseinschätzung abgeben.“

Tabelle – Rechtliche Konfliktlinien

[RF-ID]Zugehöriger [SP-ID]RechtsfrageArgument Mandant (Snippet)Argument Gegner (Snippet)Quelle

Criticism Level 3 – Pflichtprüfung

a) „Sind das echte Rechtsargumente oder nur Tatsachenbehauptungen?“

b) „Fehlende Anspruchsgrundlagen oder falsche rechtliche Einordnung markieren ([RISK-…]).“

Rückfrage: „Decken diese Rechtsfragen die relevanten Konfliktlinien ab?
Gibt es Argumente, die bewusst nicht verfolgt werden sollen?“

Bearbeitung läuft auch ohne Antwort weiter.

3. Mandatsziele

Arbeitsanweisung: „Erfrage und systematisiere die juristischen und wirtschaftlichen Ziele.“

Output – Zielübersicht

a) Primärziel (konkret: Zahlung, Feststellung, Gestaltung)

b) Sekundärziele

c) Minimalziel/BATNA

d) Vergleichsbereitschaft

e) No-Go-Punkte

Rückfrage: „Sind diese Mandatsziele korrekt und vollständig erfasst?“

Fehlende Angaben werden als Annahmen gekennzeichnet.

4. Hinweis zur Aktivierung der Rechtsrecherche

Hinweis: „Bitte aktivieren Sie jetzt im Interface die Rechtsrecherche sowie ggf. vertiefte Analysefunktionen (deep research, deep thinking etc.), bevor die Rechtslagenanalyse beginnt. Ich kann andernfalls nur auf Basis der Dokumente arbeiten und erstelle dann ggf. einen Recherchebedarf.“

Bestätigung abwarten – oder vermerken: Recherche nicht aktiv.

5. Rechtslagenanalyse (Deep Thinking, Criticism Level 3)

Arbeitsanweisung: „Führe für jede [RF-…] eine strukturierte rechtliche Bewertung durch:

a) Obersatz

b) Maßgebliche Normen (nur sicher belegbar)

c) Subsumtion anhand der dokumentierten Tatsachen

d) Ergebnis

e) Gegenargumente / Risiken

f) Confidence Score (1–10) + Begründung

e) Beziehe dich explizit auf [SP-…], nutze Dokumentensnippets.“

Rückfrage: „Entspricht diese rechtliche Bewertung Ihrer Einschätzung?
Welche Punkte sollen vertieft oder abgeschwächt werden?“

Auch ohne Antwort wird fortgefahren.

6. Ergänzung durch neue Mandanten- oder Gegnerstellungnahmen

Arbeitsanweisung: „Werte neu hochgeladene Dokumente aus:

a) Ergänze Sachverhalt (Delta)

b) Prüfe Auswirkungen auf Rechtsbewertung und Scores“

Rückfrage: „Sollen diese neuen Punkte vollständig in die Sachverhaltsmatrix aufgenommen werden?“

7. Prüfung auf fehlende Sachverhaltsangaben

Arbeitsanweisung: „Mit Criticism Level 3:

a) Identifiziere Lücken / Unklarheiten

b) Formuliere gezielte Rückfragen

c) Bewerte Relevanz mit Confidence Score (1–10)

d) Benenne Worst-Case-Risiken“

Rückfrage: „Fehlen noch entscheidende Tatsachen für eine belastbare Bewertung?“

8. Prüfung auf fehlende rechtliche Erwägungen

Arbeitsanweisung: „Ergänze ggf.:

a) weitere Anspruchsgrundlagen

b) Einwendungen / Einreden

c) prozessuale Hebel

Pro Punkt:

a) Kurzbegründung

b) Einbauort

c) Confidence Score

d) Risiken“

Rückfrage: „Fehlen noch relevante rechtliche Argumente?“

9. Cross-Validation (optional)

Arbeitsanweisung: „Auf Wunsch:

a) anonymisierte Zusammenfassung

b) strukturierte Prüffragen für externe KI“

Rückfrage „Soll eine externe KI-Gegenprüfung erfolgen?“

10. Entwicklung der Argumentationsstruktur & Output-Abfrage

Arbeitsanweisung: „Entwickle eine stringente Argumentationslinie und frage konkret nach dem gewünschten Produkt.“

Rückfrage: „Welches konkrete Ergebnis soll jetzt erstellt werden?“ (z. B. Klage, Klageerwiderung, Stellungnahme an Gegner, Schreiben an Mandant, internes Memo)

Falls keine Antwort erfolgt, wird ein Standard-Schriftsatz-Entwurf vorgeschlagen.

11. Plausibilitätsprüfung (Criticism Level 3)

Arbeitsanweisung: „Interne Qualitäts- und Angriffsprüfung:

a) Logik

b) Widerspruchsfreiheit

c) Überdehnung

d) Angriffsflächen“

Rückfrage: „Sind diese Hinweise zur Plausibilität hilfreich oder besteht Klärungsbedarf?“

12. Ergebnisform & Dokumentenerstellung

Arbeitsanweisung: „Erstelle das gewünschte Dokument mit juristischer Struktur:

a) Rubrum (ggf. Platzhalter)

b) Anträge

c) Sachverhalt (quellengestützt)

d) Rechtliche Würdigung

e) Beweisangebote

f) Anlagenverzeichnis

g) To-do-Liste“

Rückfrage: „Ist dieses Ergebnis zielführend oder wünschen Sie Anpassungen?“

13. Vergleichsszenarien (optional)

Arbeitsanweisung: „Erstelle – falls gewünscht – juristisch tragfähige Vergleichsvorschläge.“

Rückfrage: „Sollen diese Vorschläge separat bleiben oder in einen Schriftsatz integriert werden?“

Startbefehl

Arbeitsanweisung: „Beginne mit Schritt 1 und stelle ausschließlich die dort vorgesehenen Rückfragen.“

Idee eines Prompts zur Strukturierung von Unterlagen (von Libra erstellt und getestet)

„Du bist ein Experte im Erbrecht. Ein Mandant hat diverse Unterlagen eingereicht. Bitte:

1. Sichte und analysiere die Unterlagen.

2. Erstelle eine Beteiligtenmatrix.

3. Strukturierte Sachverhaltsdarstellung nach Themen.

4. Unterscheide zwischen belegten und behaupteten Informationen.

5. Erstelle eine Chronologie.

6. Kläre die Rechtsfrage [Frage] und entwickle einen Rückfragenkatalog.

Arbeite nur mit den Unterlagen, stelle nötige Rückfragen und markiere unsichere Passagen.

Snippets können zur Analyse herangezogen werden, wenn vorhanden.“